Home
Über mich
Therapien
TCM
Indikation
Akupunktur
Chinesische Kraeuter
Psyche/Geist
Kinesiologie
Blutegel
Top Thema
Ernaehrung
Kontakt
Presse
Links
Impressum
Preise

Der Blutegel 

spricht man vom Blutegel, hört man meist dasselbe: glitschig, schwarz, blutrünstig, einfach eklig. Das ist die gängige Reaktion, wenn man mit Blutegeln konfrontiert wird. Aber das stimmt so nicht! Blutegel sind farbig, elegante Schwimmer, ungefährlich und gar nicht eklig.

Und sie helfen - so gut, dass seit vielen Jahrtausenden Menschen und Tiere sich ihre Heilkünste zu Nutze machen.

Tiere wissen instinktiv um die Heilkraft der Egel. So gehen z.B. Rinder, Wasserbüffel, Schafe und Pferde mit Gelenkproblemen ganz gezielt in Gewässer, in denen Blutegel leben, und warten geduldig, bis die kleinen Helfer sich ihre winzige Mahlzeit holen und zum Dank helfende Sekrete im Körper des Patienten hinterlassen.

Medizinische Blutegel verfügen in ihrem Speichel über eine Reihe von medizinisch wirksamen Substanzen, die während des Saugvorganges in die Bisswunde abgegeben werden. Der Blutegel ist somit eine Art biologische Apotheke mit Wirkstoffen, die auch in Arzneimitteln der Schulmedizin zum Einsatz kommen. 

Die natürliche Wirkstoffkombination des Blutegels ist jedoch einzigartig. Sie haben eine entzündungshemmende, schmerzlindernde und antibiotische Wirkung. Durch die Gerinnungshemmung kommt es zusätzlich zu einer stark verbesserten Stoffwechselsituation in dem Bereich der Ansatzstelle wie bei einem mikro Aderlass.

Die Therapie:

Die Anzahl der Blutegel ist abhängig von dem zu behandelnen Tier (Hund oder Pferd) und von der Erkrankung.

Die Behandlung dauert in der Regel 60-120 Minuten. 

Die kleine Bisswunde wird durch den Wirkstoff Saratin 4-12 Stunden offen gehalten und blutet nach. 

Der heilende Effekt kann nach unterschiedlichen Zeitabständen, oft sogar unmittelbar im Anschluß an die Behandlung, auftreten und hält häufig monatelang an. 

Meist ist eine einmalige Anwendung ausreichend.  

Nebenwirkungen treten sehr selten auf. Es kann zu Wundinfektionen und allergischen Reaktionen kommen sowie die Gefahr der Überdosierung, insbesondere bei Kleintieren. Deshalb ist es ratsam immer einen ausgebildeten Therapeuten zur Therapie heranzuziehen. 

häufige Indikation:   

Arthritis/Arthrose

Gelenkfehlbildungen wie z.B. HD

Wirbelsäulenerkrankungen

Hufrehe

Erkrankung des Bänder-und Sehneapparates

Wundheilungsstörung

Narbenproblematik

Blutergüsse

Abzesse

(Egel Behandlung am Pferd)